Sunday, January 8, 2012

Drei Lichter

Hi, Leute

Das neue Jahr hat gut begonnen. Ich habe Silvester mit den Leuten gefeiert, mit denen ich feiern wollte (also nicht mit den Eltern) und kann zufrieden sagen, dass dies eine der besten Neujahrsnächte war.
Zu Beginn des neuen Jahres habe ich außerdem festgestellt, dass ich in die Kompetenzfelder gekommen bin, in die ich hineinkommen wollte.
Ihr fragt euch sicherlich, was diese Kompetenzfelder überhaupt sind. Nun, das sind gewissermaßen Spezialgebiete, die das Studium in eine bestimmte Fachrichtung lenken. Im Fall unserer Hochschule sogar in zwei.
Wieso ich froh darüber bin, die Kompetenzfelder ergattert zu haben, die ich haben wollte, liegt auf der Hand: Ich will mich ungern näher mit Dingen befassen, die mich nur am Rande interessieren. Aber es freut mich noch aus einem anderen Grund: In eines der beiden Kompetenzfelder herrschte massiver Andrang, sodass ich keine Hoffnung mehr hatte, mir da einen Platz zu sichern. Egal, jetzt bin ich drin. Ein weiterer Grund, das Studium nicht zu schmeißen.

Ich hatte im letzten Post über zwei „Lichter in der Dunkelheit“ gesprochen, fest stehende Ereignisse, auf die ich mich 2012 freue.
Zum einen wäre da am 29.01.12 das Release der „Cheeky EP“ von Marger, zum Anderen am 27.02.12 ein noch unbekanntes Werk von oxxxymiron. Nun habe ich von einem dritten Ereignis erfahren: Am 28.02.12 kommt ein neues Buch von Pittacus Lore heraus. Zwar ist es „nur“ ein Teil der „Lost files“-Serie, die die Hintergrundgeschichte von Nebencharakteren beleuchtet, aber ich möchte trotzdem wissen, was mit Nummer Neun geschah, bevor er...hups, jetzt hätte ich fast gespoilert.

A propos Bücher: Matthew Reilly, mein Lieblingsautor (von dem ich mir auch Elemente meines Schreibstils abgekupfert habe) hat ein neues Buch veröffentlicht, und bringt meinen Lieblingscharakter, Captain Shane M. Schofield, zurück. (Das letzte Buch, bei dem er die Hauptrolle gespielt hat, ist von 2005). Ich werde „The army of thieves“, so der Titel des neuen Werks, in den nächsten Tagen bestellen, aber erst nach der Prüfungsphase lesen. Trotzdem kriegt ihr in den nächsten Tagen wahrscheinlich meine Erwartungen zu dem Buch mitgeteilt.

Bis dann.

mfg Dennis

Hier der Witz, diesmal in Form einer Frage: Wenn man über den Wolken stirbt, kommt man dann automatisch in den Himmel?

Thursday, December 29, 2011

Jahresrückblick

Nun ist es auch für mich an der Zeit, einen Jahresrückblick zu schreiben, auch wenn das Jahr noch nicht vollständig um ist.

2011 ist sehr viel passiert, deshalb weiß ich nicht richtig, wo ich anfangen soll. Am besten ich fange mit der Musik an, denn zwei meiner Lieblingskünstler haben mich (wie im Übrigen auch ihre Fans) gleich zu Beginn des Jahres mit einem Musikvideo überrascht. Und versprochen, dass 2011 ein „großes“ Jahr sein würde.

Mit „groß“ war das Release ihrer beiden Alben gemeint, sowie die mehrmonatige Tour durch Russland, die leider zu einem traurigen Ende gekommen ist, als die beiden Rapper in ihrer Wohnung von der Gang eines anderen Rappers überfallen wurden und sich nach diesem Ereignis getrennt haben.
Egal. Ihre Alben zählen trotzdem zu meinen persönlichen musikalischen Highlights dieses Jahres. Ich habe Schokk sogar im Zuge des Campusfests in Leipzig gesehen.

Andere musikalische Highlights waren zum Einen die Entdeckung von Fix Dot'm, eines englischen Grime-Artists, der zwar durch lustige Vergleiche besticht, aber ab und an etwas mit seinem Gangster-Gehabe übertreibt.
„Who we're on the block with? My team and a shotgun“. Sorry, aber davon habe ich im Deutschrap schon genug gehört, auch wenn ich Fix glaube, dass er in seinen Liedern die Wahrheit spricht, schließlich gibt er auch, sofern ich den Text richtig verstehe, in einem Lied zu, im Gefängnis vergewaltigt worden zu sein. Trotzdem sind manche Lieder von ihm nicht zu verachten.

Da hat mich die zweite musikalische Entdeckung, der Internetsender greenpark.tv, mehr gefreut. Greenpark.tv hat die selbst ernannte Aufgabe, den russischsprachigen Rap-Untergrund bekannter zu machen. Das ist ihnen vollkommen gelungen. Obwohl ich die Videos mit gewisser Skepsis gesehen habe, muss ich doch sagen, dass auf der Seite viele talentierte, wenn auch russischsprachige und somit nicht für jedermann verständliche Künstler vorgestellt werden.

Aber auch bestehende Künstler haben mich nicht enttäuscht, Marger, ein aufstrebender  Grime-Artist, hat ein Promo-Mixtape veröffentlicht, sowie einige Freetracks und Singles, wobei er die gewohnt agressive Grundstimmung seiner Lieder beibehält und seine Lieder somit ideal für meine Besuche im Kraftraum macht. Ein weiterer Grime-Artist, Ghetts, hat ebenfalls ein Mixtape veröffentlicht, was zur Abwechslung mal etwas ruhiger war, als sein Letztes, aber genauso gut.

2011 war aber nicht nur musikalisch ein interessantes Jahr für mich. Ich habe nun endlich herausgekriegt, wie das Studium funktioniert und was man tun muss, damit es wirklich läuft, jetzt muss ich diese Erkenntnisse nur noch in die Tat umsetzen. Auch habe ich 2011 drei wirklich sehr gute Filme entdeckt, nämlich „Attack the Block“, eine britische Sci-Fi-Komödie, und „The Art of getting by“, ein Jugenddrama, und "Take me home tonight", eine Komödie. Zu „Attack the Block“ habe ich sogar ein Review geschrieben, was im Fandom Observer veröffentlicht wurde.

Womit wir auch schon beim nächsten großen Thema wären: dem Schreiben.
Denn auch hier hat sich 2011 einiges verändert: Zu Beginn des Jahres habe ich mich an einer Fanfiktion zum Thema „Naruto“ versucht. Dann bin ich, mehr aus Spaß, dem Ruf des Fandom Observers gefolgt und habe ein Review zum Buch „I am number four“ geschrieben. Es wurde zu meiner Überrasching veröffentlicht. Weitere Reviews folgten und werden auch im neuen Jahr folgen.
Außerdem habe ich es geschafft, die NaNo-Story von 2009 zu überarbeiten und sie sogar zu einem Schreibwettbewerb einzusenden (wo sie leider abgelehnt wurde). A propos NaNo: Ich habe auch dieses Jahr wieder daran teil genommen und wieder gewonnen, obwohl ich nur 50000 Wörter erreicht habe, statt die 100000, die ich mir vorgenommen habe. Naja, Hauptsache gewonnen.
Alle meine Schreiberfolge verblassen jedoch, sobald ich das monumentale Schreibprojekt erwähne, das ich mit zwei Freunden gestartet habe, einen Sci-Fi-Epos in einem bestimmten Abschnitt des Weltraums. Ich spreche von yatu, welches hier im Blog schon vorgestellt wurde.
Auf die Teilnahme an diesem Projekt bin ich, glaube ich, am Meisten stolz.

Somit wurde über 2011 alles gesagt. Bleibt noch der Ausblick auf das nächste Jahr, aber die Zukunft ist verschleiert. Ich kann nicht genau sagen, was mich erwarten wird, nur zwei Daten scheinen wie Leuchtfeuer durch den Nebel: 29.01.12, wenn Marger sein neues Mixtape herausbringt, und der 27.02.12, ein Datum, das auf oxxxymirons Homepage angekündigt wurde.
Fakt ist, dass ich dieses Silvester mehr als sonst gespannt darauf sein werde, was mich erwartet. 

Übrigens, wer wissen wollte, ob sich meine Voraussage zu "The darkest Hours" bewahrheitet hat, oder nicht, möge bitte hier gucken:  http://www.fandomobserver.de/2011/12/ein-gewisses-mass-an-spannung-the-darkest-hour/

mfg Dennis. Wir sehen uns 2012. 


Hier der Witz: Was steht auf dem Grabstein eines Mathematikers ? x-1

Saturday, December 17, 2011

Die erste Voraussage

Hi Leute, ich bin’s wieder.

Entschuldigt, dass ich euch einige Zeit im Stich gelassen habe, aber es gab nicht viel zu berichten.

In der Zwischenzeit sind jedoch zwei erfreuliche Dinge passiert:

1.) Ich habe von einem Schreibwettbewerb im Januar erfahren, zu dem ich meine Novelle „Wer ist CLAW“ einsenden werde. Deshalb werde ich sie in den Weihnachtsferien überarbeiten.

2.) Gestern hat Marger im Zuge der F64 Serie, veranstaltet vom youtube-Kanal „SBTV“, ein sehr geiles Lied herausgebracht.

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Wie einige von euch wissen, schreibe ich gerne Reviews. Nun habe ich mir aber gedacht, dass Reviews alleine vielleicht etwas langweilig sind. Deshalb werde ich nun versuchen, anhand von Trailern zu beurteilen, ob ein Film gut wird, oder nicht, bevor er in die Kinos kommt. Im Nachhinein werde ich mir diese Filme ansehen und Reviews zu ihnen schreiben, und vergleichen, ob meine „Vorhersagen“ wahr geworden sind, oder nicht.

Ich beginne mit „The Darkest Hour“, einem russischen Sci-Fi-Film.
Laut dem Trailer geht es darin um eine Invasion von Außerirdischen, die die Energie der Erde verzehren wollen, und um eine Gruppe junger Leute, die in den Wirren dieser Ereignisse versuchen, zu überleben.
Es erfreut mich, dass dieser Film zur Abwechslung mal nicht in den USA spielt, denn von angegriffenen amerikanischen Großstädten habe ich langsam echt genug. Auch ist es schön, zu sehen, dass sich Timur Bekmambetov nur junger Talente bedient, im Trailer habe ich kein einziges mir bekanntes Gesicht erkennen können, und spätestens seit „Attack the Block“ weiß ich, dass auch Filme ohne bekannte Schauspieler durchaus gut sein können.
Auch der Soundtrack ist gut gewählt, allerdings habe ich schon einmal einen Film nur wegen der Musik gesehen und der Film war grottenschlecht (auch wenn der Trailer passabel aussah).

An dieser Stelle hören die positiven Dinge auch schon auf. Zwar klingt die Story um Energie fressende, unsichtbare Kreaturen aus dem All nach etwas Neuem, aber die Prämisse erinnert mich zu sehr an den Film „Vanishing on 7th Street“, in dem es um zum Leben erwachte Schatten ging, die Licht einsaugen und alles verschlingen, was sich im Dunkeln aufhält. Der Film hatte so viele Löcher im Plot, dass man hätte meinen können, dass das Drehbuch von einer Schrotfinte durchschossen wurde. 
Die Tatsache, dass sich eine Gruppe überlebender Zivilisten durch die von Aliens verseuchte Stadt kämpft, erinnert außerdem an „Skyline“, einen weiteren grottenschlechten Sci-Fi Film aus Hollywood-Produktion.

Da mich „The Darkest Hour“ sehr an beide oben beschriebenen Filme erinnert, drängt sich bei mir automatisch der Verdacht auf, dass auch dieser Streifen nicht gut wird. Aber vielleicht überrascht mich der Film ja doch, schließlich ist Timur Bekmambetov, der unter Anderem an „Wanted“, „Wächter der Nacht“ und „Wächter des Tages“ beteiligt war, nicht gerade dafür bekannt, Mist herzustellen.

Im Januar, wenn mein Review steht, wissen wir auf jeden Fall mehr. 

Hier der Witz: "Borrow money from pessimists. They don't expect it back."

Monday, November 28, 2011

Schokkierende Musik

Hallo Leute,

Eigentlich möchte ich ungern in fremdem Dreck herumwühlen und mich in Dinge einmischen, die mich nichts angehen, aber heute möchte ich trotzdem zu einem Thema Stellung beziehen.

Wie einige von euch wissen, bin ich Fan von Schokk, einem russischen Rapper, der vor allem durch seine provokativen Texte bekannt geworden ist. Diese provokativen Texte waren zumeist sogenannte "Disstracks", also Lieder, in denen er andere Rapper schlecht stellt und beleidigt, manchmal sogar deren Eltern.
Da Schokk in Deutschland wohnt, und die meisten Rapper, die er verärgert, in Russland, habe ich diesem "Beef" (so bezeichnet die Hip Hop Sprache einen Konflikt zwischen zwei Rappern) keine große Bedeutung beigemessen. Er war ja auch mehrmals auf Tour in Russland und nichts ist passiert, obwohl er etlichen Rappern angeboten hat, sich mit ihm zu treffen, um eventuelle Differenzen zu klären.

Doch vor Kurzem änderte sich dies, als Schokk mit seinem Rapperkollegen oxxxymiron und dem Organisator Vanya Lenin zu einer mehrmonatigen Tour nach Russland aufgebrochen ist. Im Zuge seines Aufenthalts in Moskau wurde er in der von ihm angemieteten Wohnung von mehreren maskierten Männern, angeführt von einem anderen Rapper (Roma Zhigan, nennen wir ihn einfach "Roma"), überfallen, gedemütigt und ausgeraubt. Es gibt im Internet Videos, in denen Schokk auf den Knien steht und um Verzeihung für seine Worte bittet, woraufhin er geohrfeigt wird. In einem anderen Video fragen die Banditen die beiden Rapper nach Geld.

In einer Internet-Stellungnahme zu dem Thema sagt Schokk, dass die Maskierten bewaffnet waren und gedroht haben, seiner Freundin weh zu tun (die zu dem Zeitpunkt angereist war, um Schokk zu besuchen), wenn er nicht auf die Knie geht. Aber ich glaube diesen Stellungnahmen nicht. Ich glaube nur dem, was beide Seiten bestätigen: Es gab einen Überfall in der Wohnung, Schokk und oxxxymiron wurden gedemütigt und ausgeraubt. Über Schokks Freundin widersprechen sich die Aussagen.

Soweit die Situation so, wie ich sie mitbekommen habe.

Nun meine Kommentare:

1.) Wie man es auch auslegt, Roma hat einen Raubüberfall begannen. Das wird auch nach russischem Recht mit Haft geahndet. Wenn Schokks Aussage stimmt, ist es sogar bewaffneter Raubüberfall. Da der Tathergang sogar gefilmt wurde, scheint mir eine Verurteilung Romas sehr wahrscheinlich, falls es zu einer Anzeige kommt.
2.) Wie viel Angst muss man vor einem Menschen haben, dass man nicht gewillt ist, sich allein mit einem Menschen zu treffen, wie Schokk vorgeschlagen hat, sondern mit einem Trupp Hünen ankommt (In einem der Videos sind mindestens fünf breit gebaute Gestalten erkennbar) ?
3.) Wohin soll das noch führen, wenn man so ein Theater wegen einigen dummen Bemerkungen und einigen Liedern macht ? (Ich fühle mich an die Ermordung von Tupac und The Notorious BIG erinnert). Die Kunst des Battlerap ist doch, seine Differenzen mit Worten zu klären.
 Schade um den Ruf des Battlerap, der von verbalen Sparrings mehr und mehr zu roher Gewalt und Straftaten, ja sogar Morden mutiert. Ich sage bewusst Battlerap, denn dies ist nur eine Unterkategorie des Rap.
Wobei Schokk ja auch andere Lieder machen kann, schließlich ist er ja Teil der Musikband "Kellerkomando" die hierzulande beachtliche Erfolge feiert. Unter Anderem wegen dieser Vielseitigkeit bin ich Fan von ihm.

Da fällt mir auf, dass sich Schokk vor Kurzem wegen eines Raubüberfalls, den er selbst während seiner kriminellen Vergangenheit begannen hat, vor Gericht verantworten musste und zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

Auf jeden Fall werde ich die weitere Entwicklung des Geschehens verfolgen, einfach um die Reaktion der russischen Justiz zu sehen. Mal schauen ob sie sich trauen, einen der bekanntesten Künstler des Landes einzusperren.

Trotz allem hat Schokk meinen Respekt verdient, einfach aufgrund von der Tatsache, dass er ohne nennenswerte Rückendeckung in ein Land fährt, dessen gesamte Rapszene er verärgert hat. Das ist entweder verdammt mutig, oder verdammt dumm. Ich habe den Mann beim Kellerkommando-Konzert in Leipzig gesehen und muss sagen, dass er nicht dumm wirkt, somit schließe ich Option zwei aus.

Hier der Witz: -"Wieso steht da ein Klavier im Swimming-Pool?"
-"Das ist ein Schwimmflügel"

Friday, November 25, 2011

Vom Teufel, Barbie und dem NaNo

Hallo Leute.

Die Autorin Sylvia M. Dölger sucht junge Blogger, um sie auf ihrem Blog zu verlinken. Hier die Adresse:

http://zumteufelmitbarbie.wordpress.com/

Ihr fragt euch jetzt sicher, wer das ist. Zurecht. Sie hat beim NaNoWriMo 2009 ein Jugendbuch über Sue, ein thailändisches Mädchen, die von zuhause abhaut und nach Thailand fliegt, geschrieben. Fast zwei Jahre lang hat sie es überarbeitet und nun veröffentlicht. Und da Sue, die Protagonistin ihrer Geschichte, auch einen Blog im fiktiven Internet hat, liegt es nahe, dass die Autorin sich gerne echte Jugendblogs im echten Internet anschauen will. Also, meldet euch bei ihr, falls Interesse besteht.

A propos NaNo. Heute habe ich einen Pep-Talk für die Hamburger NaNo-Gruppe (die intern als "chaostruppe" bezeichnet wird) hergestellt. Den wollte ich euch Bloggern nicht vorenthalten.

Hier ist er:

Achtung!
Chaostruppe, still gestanden!

Ihr habt euch tapfer geschlagen. 25 Tage lang habt ihr jedes Mal aufs
Neue einen unerbittlichen Kampf gegen Faulheit, Frust, mangelnde
Motivation und die Dämonen der Ablenkung geführt, um das vorgegebene
Ziel zu erreichen. Manche liegen noch etwas zurück, aber das ist kein
Grund zur Verzweiflung, ihr habt ja noch fünf Tage.

Andere kämpfen mit viel gravierenderen Problemen: Ihr Plot neigt sich
langsam dem Ende zu. Die Charaktere haben ihre Mission erfüllt, die
große Liebe gefunden und dem Schurken das Handwerk gelegt. Alles, was
gesagt werden wollte, ist gesagt. Aber auch das ist kein Grund zur
Panik. Wenn ihr euch Stoff für 25 Tage ausdenken konntet, werdet ihr
euch bestimmt noch für weitere fünf Tage etwas aus den Fingern saugen
können, oder ? Später, wenn der NaNo vorbei ist, könnt ihr diesen Teil
gerne eurem inneren Kritiker zum Fraß vorwerfen, so wie ich es bei
meiner Geschichte von 2009 gemacht habe: Anfangs 50000 Wörter, jetzt
nur noch 17000.
Wie gesagt, löschen könnt ihr später. Jetzt schreibt erstmal. Egal,
wie bescheuert eure Idee klingt. Schreibt sie trotzdem. Im Verlauf des
NaNo 2010 ließ ich meine Hauptfigur zum Beispiel  aus einem Wald in
Russland auf ein von Menschen bevölkertes Raumschiff irgendwo im All
teleportieren. Alles ist möglich. Die Grenzen der Fantasie werden
nicht bewacht. Ihr dürft euch von dort nehmen, was ihr wollt, ohne
daran gehindert zu werden.
Wenn die Hauptfigur stirbt, berichtet aus der Perspektive einer
anderen Person. Wenn der Bösewicht stirbt, gibt es sicher genug
schlechte Menschen, die seinen Platz einnehmen können. Selbst wenn
eure Welt der Apokalypse zum Opfer gefallen ist und nun als großer
Trümmerhaufen im All treibt, macht auf einem anderen Planeten weiter.

Noch etwas: Unterschätzt niemals die Kraft der Chaos-Truppe, egal, ob
es nun um Improvisationstalent, Kreativität oder Motivation geht.
Letzteres habe ich 2010 am eigenen Leib erfahren, als ich eigentlich
nur zum NaNo-Treffen gegangen bin, um die weiße Fahne zu schwenken und
die Truppe darüber zu informieren, dass ich nicht weiter an meiner
Story arbeiten möchte. Nach dem Treffen habe ich mich hingesetzt und
habe 10000 Wörter geschrieben. An einem Tag!

Außerdem haben wir Veteranen in der Truppe. Diese Wrimos haben schon
Mittel und Wege gefunden, 30 Tage durchzuhalten und durchzuschreiben.
Ich bin sicher, sie sind auch gewillt, diese Erfahrung zu teilen.

Wenn alles nichts hilft, wendet euch an das Forum. Der deutsche
NaNo-Bereich ist wie die Chaos-Truppe, nur größer. Eine Chaos-Armee,
wenn man so will (ihr dürft jetzt gerne an Warhammer 40k denken). Zwar
ist es unpersönlicher dort, aber genauso hilfsbereit.

Wollt ihr immer noch aufgeben ? Ja ? Dann möchte ich einen namentlich
nicht bekannten Sergeant der U.S. Marines zitieren, der angeblich
während des D-Days Folgendes zu den Soldaten gesagt haben soll:
„Steht auf und macht weiter! Wer hat euch erlaubt, aufzugeben?“

Nun geht, mobilisiert eure verbliebenen grauen Zellen und zieht ins
letzte Gefecht.

Wegtreten!


Hier der Witz: There is a reason they don't celebrate Thanksgiving in turkey.

Monday, November 21, 2011

Twitter-Elite ?

Hi Leute.

Sorry, dass ich meinen Blog fast einen ganzen Monat lang vernachlässigt habe.
Es geht mir soweit gut, das Studium läuft und im NaNo liege ich auch über dem Soll.

In der Zwischenzeit hat der Fandom Observer mein Review zu „Attack the Block“ veröffentlicht und ich warte auf das Release von „The darkest hour“, um auch dazu meinen Senf abzugeben.

A propos „Senf abgeben“: Ich möchte mich heute den Themen „Follow-Verhalten“ und „Twitter-Elite“ widmen.

Letzterem zuerst.

Als Twitter-Elite werden seit Neustem User bezeichnet, die sich angeblich toll fühlen, weil sie viele Follower haben und nur wenigen folgen. Dadurch wirken sie arrogant, so wird es zumindest behauptet.
Einer weiteren Usergruppe wird vorgeworfen, Tweets dieser „Elite“ weiterzuverbreiten, selbst wenn sie noch so schlecht sind. Dadurch gelangt so mancher geistiger Dünnschiss auch in meine Timeline. Soweit der grundlegende Sachverhalt, so, wie ich ihn vernommen habe.

Nun zu meiner Position. Sie beginnt mit einer Frage: Na und ? Wenn diese Menschen meinem subjektiven Empfinden nach gute Tweets schreiben, folge ich ihnen. Ob sie sich als „Twitter-Elite“ fühlen, oder nicht, ist mir egal. Ich werde durch ihre Tweets unterhalten, nicht durch ihre Persönlichkeit.
Zugegeben, ich sehe mich auch im Stande, gute Tweets zu schreiben, aber ich bin nicht auf Follower aus. Mein bester Tweet wurde von vier Personen retweetet und von sieben gefavt. Reicht doch. Wenn es mehr Retweets gewesen wären, hätte auch ich mich vielleicht auch irgendwann zur „Twitter-Elite“ erheben können, denke ich. Aber zum Glück scheine ich von intelligenten Followern umgeben zu sein, die wissen, was sie weiterverbreiten, und was nicht. Denn dafür sind meine Tweets nicht gedacht. Zumindest nicht hauptsächlich. Mein Twitteraccount ist eher ein offenes Notizbuch. Wenn mir Ideen kommen, die weniger als 140 Zeichen lang sind, schreibe ich sie auf. Wenn sie länger sind, werden sie zurechtgekürzt oder landen auf Facebook.

Wahrscheinlich sind es eben diese alles-retweeter, die sich von der Weiterverbreitung der Gedankenkotze ihrer Idole erhoffen, von ihnen verfolgt zu werden, die den Begriff „Twitter-Elite“ geprägt haben, nachdem besagter Fall nicht eingetreten ist. Falls diese Vermutung stimmt, ist diese Diskussion bloß auf dem Mist einiger Leute gewachsen, die Aufmerksamkeit brauchen. Die kriegen sie von mir nicht mehr.

Viel wichtiger ist mir, zu klären, was ich bei Twitter treibe, da mir vorgeworfen wurde, ein so genannter Massenverfolger zu sein, der ebenfalls bloß nach Aufmerksamkeit sucht und versucht, sich bei Twitter zu etablieren, in dem er (ich bin nämlich männlich) möglichst vielen Leuten folgt, in der Hoffnung, dass ihm viele zurückfolgen. In der Tat habe ich diese Strategie am Anfang meiner „Karriere“ betrieben, eben um mich zu etablieren. Denn was nützt es mir, etwas zu schreiben, was keiner liest ? Allerdings habe ich dieses Verfahren eingestellt, bis auf eine Ausnahme: Ich folge jedem, der mich retweetet, sozusagen als Zeichen meiner Dankbarkeit. Daran wird sich auch nichts ändern und das hat nichts mit dem Drang nach neuen Followern zu tun.
Inzwischen sollte jedem, der mich des Massenfolgens verdächtigt, außerdem auffallen, dass ich nicht nur pseudoelitären Usern folge, sondern ein recht breites Spektrum besitze. Mein Interessenspektrum eben. Ich nutze nämlich Twitter immer noch primär zur Informationsbeschaffung. Nicht, um meinen virtuellen Schwanz durch mehr Follower zu verlängern. Wenn ich welche kriege, schön. Wenn nicht, auch kein Problem, dann unterhalte ich halt diejenigen, die ich habe, falls mir etwas in den Sinn kommt, um sie zu unterhalten. Denn ich sitze nicht stundenlang vor dem Rechner und starre auf den Desktop, in der Hoffnung, dass mir lustige Tweets einfallen.
Es kam auch die Frage auf, wieso ich zu so vielen Elite-Twitterer-Post meinen Senf dazu gebe. Die Antwort ? Weil ich will. Wenn mir ein lustiger Spruch einfällt, wieso zum Teufel sollte ich mich zurückhalten ? Ob mir die User, auf die ich mich beziehe, dabei folgen, oder nicht, ist irrelevant. Wenn sie es tun, freue ich mich, wenn nicht, dann bin ich nicht traurig. Schließlich dreht sich die Erde auch ohne Twitter weiter, oder ?

Heute mal kein Witz, denn man kann diese ganze Diskussion durchaus als einen Witz betrachten.

Saturday, October 22, 2011

yatu

Hi Leute

Letzte Woche wurde ich zwei Mal positiv überrascht: Letzten Freitag hat Fix Dot'm, "Friday Eclipse" eine spontane EP mit fünf Liedern, kostenlos herausgebracht. Die einzigen EPs, die ich bisher gehört habe, waren "Kushwave" und "Sneaky" von Marger (auf seine dritte EP, "Cheeky", warte ich, sie ist für Dezember angekündigt), ebenfalls einem britischen Künstler, der jedoch weniger bekannt ist als Fix Dot'm.
Sowohl Margers Sachen, als auch Fix Dot'ms neustes Werk gefallen mir. Er hält das Niveau von "Petrelli Diaries" und liefert einen leckeren Vorgeschmack auf das Album. Weiter so, Fix!

Die zweite Überraschung war, dass das Autorenduo, was für die Schaffung der "Lorien Legacies" - Serie verantwortlich ist (Das zweite Buch der Serie, "The Power of Six", wurde in diesem Blog reviewt), den Titel für das dritte Buch bekannt gegeben hat. "The Rise of Nine" kommt irgendwann 2012 in die Läden.
Natürlich hat mich der Titel zu Spekulationen angeregt, allerdings werde ich diese nicht mit euch teilen, da ich sonst spoilern müsste.

Außerdem rückt der NaNoWriMo immer näher. Meine Idee ist zwar soweit ausgereift und wartet nur darauf, geschrieben zu werden, aber ich zweifle immer mehr daran, ob ich die 100000 Wörter, die ich mir dieses Jahr vorgenommen habe, auch erreichen werde.

Wegen dem NaNo (kurz für NaNoWriMo) wird auch mein anderes Schreibprojekt vorrübergehend in den Energie bzw. Wörtersparmodus wechseln.
Ihr fragt sicher, was das für ein Projekt ist, oder ?
Nun ja, es heißt "yatu" und ist im Prinzip so etwas wie "Civilisations" im Weltraum. Man denkt sich eine Gruppierung oder Rasse aus, samt Technologie, Kultur und Militär, setzt sie dann irgendwo in die galaktische Karte und lässt sie mit anderen Zivilisationen interagieren, die von anderen Autoren gesteuert werden.
Neverword, ein alter Kumpel von mir, hat dieses Schreibprojekt wiederbelebt, nachdem es in einem anderen Forum gescheitert ist.
Inzwischen sind wir zu dritt. Allerdings sind die momentanen Posts eher sporadischer Natur, da wir im Moment eher die Geschichten unserer eigenen Zivilisationen und die Rahmenbedingungen beleuchten. Ich befürchte jedoch, das Projekt wird bis Ende November mehr oder weniger brach liegen, weil zwei der drei Schreiber (Neverword und ich) beim NaNo mitmachen. Aber ab Dezember geht es dann richtig los. Wer jetzt schonmal reinschauen möchte, hier der Link:

http://dasyatuprojekt.blog.de/

Hier der Witz: Zwei Schlangen kommen an einer Schale mit Spaghetti vorbei. Sagt die eine: "Guck mal, so jung und schon Gruppensex"