Monday, October 28, 2013

Halloween-Kurzgeschichte

Ahoi

Hier wie versprochen die Halloween-Kurzgeschichte mit dem Hauptcharakter meines diesjährigen NaNos. Danke an das siliel für die wunderbare Idee.

Eine Warnung vorweg: Diese Geschichte ist unter dem Einfluss von epischer Musik entstanden. Ihr werdet beim Lesen sehen, was ich meine.

Der Marsch der Kürbisse

Lumius war der erste, der von seinem Erbe erfuhr, und der erste, der beschloss, gegen seinen Onkel vorzugehen. Zusammen mit den Rittern des Lichts, welche ihn jahrelang versteckt und ausgebildet hatten, griff er die ehemalige Hauptstadt des Kaiserreichs an. Doch das Schlachtenglück war nicht auf seiner Seite gewesen, und er hatte die erste Schlacht gegen die Dämonenhorden, welche die Stadt von einem Schleier aus purer Dunkelheit umgeben hatten, verloren. Nun saß er, umringt von seinen Generälen, im Hauptzelt, sie alle starrten schweigend die Karte in der Mitte des Tisches an.
Sie grübelten alle darüber, was als nächstes zu tun war. Auf einmal stürmte ein Bote hinein.
Meister Luminus...“, keuchte er, bevor ein weiß gekleideter Ritter mit silbrigen Verzierungen an der Rüstung ihn aufhielt. Ein blonder Junge, kaum älter als 15, winkte den Ritter beiseite.
Sprich“, wies er ihn an. Der Bote verbeugte sich dankbar. Er hielt Lumius, ebenso wie die fast 10000 Ritter des Lichts, für den rechtmäßigen König und behandelte ihn auch entsprechend.
Verzeiht, dass ich euch mit solch einer Nichtigkeit belaste, aber unter den Gefolgsleuten wird der Wunsch breit, den Sturm auf die Stadt des Lichts zu unterbrechen, um ein Fest mit ihren Familien zu feiern“, erklärte der Bote ohne aufzusehen. Lumius runzelte die Stirn. Er hatte nie viel von den Bräuchen der Bauern und Dorfbewohner mitbekommen, welche sich ihm dankenswerterweise angeschlossen hatten.
Was für ein Fest ist es?“, wollte er wissen.
Es heißt Halloween und laut der Überlieferung dient es dazu, böse Geister zu vertreiben“
Lumius nickte. Davon hatte er etwas gehört.
Ist es das mit den ausgehöhlten Kürbissen?“
Der Bote nickte.
In unserer Heimat baut man Kürbisse extra für dieses Fest an“, sagte er nicht ohne einen gewissen Stolz in der Stimme.
Auf einmal kam Lumius eine Idee.
Wie viele Bewohner hat die Hauptstadt?“, fragte er in die Runde.
Etwa 150000“, antwortete einer seiner Generäle. Lumius lächelte, griff nach einem Blatt Papier und kritzelte hastig einige Worte darauf, bevor er sie mit dem Siegel der Sonne amtlich machte.
Du erhältst hiermit den Auftrag, 150000 Kürbisse zu beschaffen. Dir sollen alle Mittel dafür gewährt werden“, befahl er und wandte sich an seine Generäle.
Wir werden Halloween mit den Bewohnern der Stadt feiern“

Die Vorbereitungen waren pünktlich zum Fest abgeschlossen und um Mitternacht des 30. Oktobers öffnete sich in einer verdreckten Seitengasse in der Hauptstadt eine Luke im Boden und ein schwaches, oranges Schimmern stieg empor. Der Tunnel, der sich darunter verborgen hatte, führte zu einem versiegten unterirdischen Bach. Früher hatten die Bewohner ihren Müll hinunter geworfen, woraufhin er vom Wasser fortgespült wurde.

Der Schimmer zog sofort die Blicke der Kreaturen an, welche in den Straßen lungerten und gierig darauf warteten, dass jemand sich unerlaubt aus seinem Haus wagte. Die ersten vier Gestalten, die aus dem Tunnel stiegen, waren verkleidet, ihre Ritterrüstungen und Schwerter waren verborgen unter einem schwarzen Umhang, und über die Helme hatten sie Masken gestülpt, die ein schreiendes Gesicht darstellten. Jeder der vier Männer hielt einen Kürbis in der Hand, in dessen Inneren eine Kerze brannte. Augenblicklich begannen die Bestien, zu kreischen. Sie waren gewöhnt, in der Dunkelheit zu sehen und selbst die schwächste Lichtquelle erschien ihnen wie ein strahlendes Leuchtfeuer. Die Kürbisse wirkten auf sie wie Blendgranaten. Während sich die Bestien vor Schmerz die Augen wanden, stiegen mehr Menschen aus dem Tunnel, alle mit Kürbissen und in unterschiedlichsten Kostümen. Da waren weitere Gestalten in Masken, Hexen in Netzumhängen und mit spitzen Hüten, andere hatten sich einfach in einem furchteinflößenden Muster geschminkt. Gemeinsam bewegten sie sich auf das nächste Tor zu und blendeten jede Kreatur, die ihnen entgegen kam. Sie hatten keine Mühe, gemeinsam den schweren Holzbalken beiseite zu schieben, der das Tor verriegelt hielt. Kaum dass sie das Stöhnen der sich öffnenden Türen hörten, setzten sich die Karren in Bewegung, welche draußen warteten.
Die Menschen, welche die Stadt durch die Tunnel infiltriert hatten, füllten Säcke voller Kürbisse und verteilten sich dann. Sie gingen in kleinen Grüppchen jede Straße ab und klopften an jede Tür, doch anstatt etwas zu verlangen, wie es die Herrscher der Stadt jahrelang getan hatten, drückten sie jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind einen leuchtenden, ausgehöhlten Kürbis in die Hand, gemeinsam mit einem Brief von Lumius persönlich, indem sie aufgefordert wurden, ebenfalls auf die Straße zu gehen. Die Straßen wurden voller und voller, fast niemand blieb zuhause. Man sah kleine Kinder, die auf den Schultern ihrer Eltern saßen und Mini-Kürbisse in den Händen hielten und Greise, die, zu schwach um selbst auf den Beinen zu stehen, von wildfremden Menschen gestützt wurden. Von oben wirkte die Menge wie ein glühender Strom Lava, der sich seinen Weg durch die Stadt bahnte und in regelmäßigen Abständen durch neue Wogen von Außen ergänzt wurde, wenn ein neues Tor geöffnet wurde.
Für den Statthalter, der von seinem dunklen Turm aus auf die Stadt herunter sah, wirkte es noch beunruhigender. Er sah die Menschen nicht, die da langsam, ohne Eile durch die Straßen zogen. Er sah nur 150000 orange leuchtende, grimmige Fratzen, die zu ihm heraufsahen, während die Menge sich ihren Weg zum Hauptplatz bahnte und diesen langsam füllte. Im Nu sah es so aus, als würde die gesamte Stadt aus einem einzigen Lichtermeer bestehen. Einige Menschen waren auf Häuserdächer geklettert, um dieser Illusion noch mehr Ausdruck zu verleihen. Der Statthalter zitterte, als der Emotionscocktail aus Angst und Wut durch seine Adern floss. Seine Truppen waren nicht darauf ausgelegt, bei Licht zu kämpfen und es würde nur eine Zeit lang dauern, bis der wütende Mob den Turm stürmen würde.
Doch die Menge rührte sich nicht. Sie unternahmen keinen Versuch, sich die Macht zu sichern und das Monument zu stürmen, das der Statthalter sich erbauen ließ. Im Gegenteil. Sie blieben auf dem Platz und bildeten kleine Gruppen, die sich um selbst entzündete Feuer gesellten und Lieder sangen,
während um sie herum spielende Kinder um herliefen. Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen hatten teilten sich in dieser Nacht ihr Essen, ihren Wein oder ihre wärmenden Decken, wenn sie etwas weiter vom Feuer entfernt waren. Sie hatten in dieser Nacht eine Stadt erobert, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen und die Menschen hatten über die Dämonen gesiegt. Und über ihre Angst.

Thursday, August 29, 2013

Einpaar Gedanken zur Situation in Syrien



Kaum ein Thema wird im Moment heißer diskutiert als ein bevorstehender militärischer Eingriff seitens der USA und wahrscheinlich auch der Briten, die sich beide im Moment darauf vorbereiten, die Rebellen mit Waffengewalt zu unterstützen. Und mit Waffen, denn die EU hat vor etwa einem Monat offen bekundet, Waffen an die Rebellen liefern zu wollen.
Grund für die sich zuspitzende Situation ist ein Giftgaseinsatz in den Vororten von Damaskus, der Assad in die Schuhe geschoben wird.
Nun meine Frage: Liebe USA, liebe Briten, welche Beweise habt ihr dafür, dass Assad diesen Angriff durchführen ließ? Also wirklich handfeste Beweise, schriftliche Anweisungen, Videos eines Raketenstarts undso.
Ich meine, in einem Land, wo täglich Soldaten, Offiziere und Generäle die Seiten wechseln ist es nicht ausgeschlossen, dass jemand, der zur Bewachung dieser Depots abgestellt wurde, überläuft und einen oder zwei Kanister mitschleppt, möglicherweise mit dem Ziel, sie dann gegen Regierungstruppen einzusetzen.
Natürlich kann nicht jeder darauf zugreifen, wenn diese Waffen tatsächlich von der Regierung eingesetzt wurden, dann musste es dafür eine Anweisung gegeben haben, undzwar von ganz weit oben. Vermutlich von Assad selbst und der ist nicht dumm. Sonst hätte er sich nämlich nicht so lange im Amt halten können und hätte keine so große Basis an Unterstützern. Wenn er doch dumm ist, hat er zumindest einige intelligente Berater, die die Entscheidungen für ihn treffen und ihn bloß als Puppe benutzen. Wie auch immer.
Der verantwortlichen Person hätte klar sein müssen, dass die internationale Staatengemeinschaft zweifellos militärisch auf einen Einsatz von chemischen Waffen reagiert und die Schuld bei Assad suchen wird und ihn somit auch als Feind sehen wird. Mit anderen Worten würde sich die Regierung somit ins eigene Fleisch schneiden, denn wenn die USA oder die Briten im Zuge ihrer Invasion Assad in die finger bekommen, ereilt ihn vermutlich dasselbe Schicksal wie Saddam Hussein oder wie Gaddaffi, falls die Rebellen ihn erwischen.
Ich als Diktator, der an der Macht bleiben will, würde doch alles unternehmen, damit sich die internationale Staatengemeinschaft gerade nicht in den Konflikt einmischt. Und Massenvernichtungswaffen einsetzen gehört garantiert nicht dazu.
Nächste Sache. Nehmen wir an, ich wäre tatsächlich ein Diktator, hätte einen Bürgerkrieg im Land und wäre verzweifelt genug, chemische Waffen einzusetzen. Wäre es dann nicht das Sinnvollste, diese Waffen gegen die Rebellen einzusetzen, die meine Macht bedrohen, um ihre Reihen zu schwächen und ihre Moral zu brechen? Rein strategisch betrachtet wäre das doch eigentlich der klügste Schachzug. Warum zum Teufel sollte Assad diese Waffen dann gegen Zivilisten einsetzen, die ihn dann (in dem Glauben, dass er dafür verantwortlich ist) nur noch mehr hassen und in noch größeren Zahlen zu den Rebellen überlaufen?

Kurzum: In dieser Geschichte ist an allen Ecken etwas faul. Meine persönliche Theorie ist, dass die Rebellen dafür verantwortlich waren und es Assad in die Schuhe geschoben haben, in dem Bestreben, die USA und ihre Alliierten nach Syrien zu locken, möglicherweise weil sie es selbst nicht gebacken bekommen, ihren Diktator zu entthronen (man möge bedenken dass das syrische Militär in der Vergangenheit mehrere erfolgreiche Offensiven gestartet hat und durch die libanesische Hisbollah neue Verbündete gewonnen hat).
Aber das ist lediglich meine Theorie. Die Wahrheit kriegt vermutlich nie jemand heraus. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die USA zumindest eine stichhaltige Begründung über die Grundlagen für ihren Angriff veröffentlicht. Oder dass ein zweiter Snowden auftaucht und Licht in die Dunkelheit bringt. Wo zum Teufel ist Wikileaks, wenn man sie braucht?

Tuesday, July 30, 2013

Zukunft des Wrestling

Hi Leute

Bitte missversteht den Titel dieses Blogposts nicht, denn wenn ich Wrestling meine, rede ich nicht über die WWE, das ist nämlich kein Wrestling für mich, auch wenn es sich so nennt, geschweige denn Sport. Ich spreche über das Wrestling, was man am ehesten mit dem deutschen Ringen übersetzen kann, nicht diesen amerikanischen Schaukämpfen.
Das IOC (International Olympic Comitee) erwägt nämlich seit einiger Zeit, Wrestling als Sportart bei den olympischen Spielen abzuschaffen, angeblich aufgrund von steigenden Kosten.
Als ich das gelesen habe war mein erster Gedanke "aber Fußball bleibt drin?". Ihr dürft mich gerne korrigieren, wenn ich falsch liege, aber meiner Ansicht nach kostet die Unterbringung und Verpflegung eines Teams aus 11 Leuten + vielleicht noch Reservespieler etwas mehr als die einer Gruppe aus 4-5 Ringern. Außerdem nimmt deren Austragungsort weniger Platz ein, was per Konsequenz weniger Kosten für den Bau und die Instandhaltung bedeutet, allerdings auch weniger Zuschauer beherbergen kann. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass die Einschaltquoten für Wrestling höher sind, schlicht und einfach weil Fußball bei den olympischen Spielen nicht repräsentativ ist. Ein Beispiel: Wer hat 2008 bei den olympischen Spielen in Peking im Fuball Gold, Silber und Bronze geholt und welchen Platz nahmen diese Länder zwei Jahre später bei der FIFA-WM in südafrika ein? Nichts Gutes. Argentininen, der olympische Sieger, ist im Viertelfinale ausgeschieden. Platz zwei und drei sind in der Vorrunde gescheitert. Was ist nun also prestigeträchtiger? Ein sieg bei den olympischen Spielen oder ein Sieg bei der WM? Wozu brauchen wir das Andere dann noch, wenn es niemanden schert? Mit dem selbnen Spielen könnten wir auch Boxen zu einer olympischen Sportart machen, oder Judo...oh!
Und wie verhält es sich beim Wrestling? Dort ist die Teilnahme an den olympischen Spielen und vielleicht ein Sieg das Höchste, was man erreichen kann. Es gibt noch nicht einmal ein anderes Turnier für diese Sportart, höchstens den ADCC, der aber weit weniger Teilnehmer aus weit weniger Teilnehmerländern hat. Die olympischen Spiele sind dort der ultimative Wettkampf, um den besten Ringer hervorzubringen. Wenn Wrestling nicht länger eine olympische Disziplin ist, würde es die Sportart beträchtlich degradieren.
Außerdem finde ich, man sollte Ringen als olympische Disziplin alleine der Tradition wegen beibehalten. Ich meine, schon bei den ursprünglichen olympischen Spielen im antiken Griechenland war es eine Disziplin, gemeinsam mit solchen Disziplinen wie Sprint, Weitwurf und ähnlichem. Warum denkt man bei keiner von ihnen daran, sie abzuschaffen? Und wenn dem IOC der Name "Wrestling" nicht gefällt, weil sie eine Verwechslung fürchten, können sie die Sportart ja umbenennen, in "Grappling" zum Beispiel, wie es viele Amerikaner inzwischen tun. Oder sie bezeichnen die WWE einfach als das, was sie wirklich ist.

Saturday, May 11, 2013

100 Things to do before I die

Ahoi Leute

Verzeiht mir bitte, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe, aber die Uni und meine neuste Geschichte haben meine ganze Zeit in Anspruch genommen. Doch in diesem Blogpost soll es nicht darum gehen. Ich habe mich dazu entschlossen, dem Beispiel unzähliger anderer Blogger zu folgen und eine Bucket-List zu veröffentlichen. Auf dieser Liste sind 100 Dinge niedergeschrieben, die ich gerne durchführen möchte, bevor ich das Zeitliche segne. Die Liste ist unsortiert und folgt keiner logischen Reihenfolge, und sie kann jederzeit Änderungen unterworfen werden. Aber hier ist der vorläufige Entwurf:

01.) ( ) Eine Bucket-List erstellen
02.) ( ) Mit einem Flugzeug fliegen
03.) ( ) Sex an einem exotischen Ort haben.
04.) ( ) Eine Trennung erleben
05.) ( ) Seinen Lieblingsmusiker treffen
06.) ( ) Eine Magier-Bühnenshow besuchen
07.) ( ) Ein Buch schreiben
08.) ( ) Eine Kampfsportveranstaltung besuchen (UFC)
09.) ( ) Ein Musikfestival besuchen
10.) ( ) Einmal auf jedem Kontinent gewesen sein. Antarktis inklusive.
11.) ( ) Einen Kenpo-Kampf durchführen
12.) ( ) Einmal bei den olympischen Spielen sein. Als Zuschauer.
13.) ( ) Einmal bei der FIFA-WM dabei sein. Als Zuschauer.
14.) ( ) Einen Cocktail selbst mischen
15.) ( ) Eine Schlägerei erleben
16.) ( ) Einen Zaubertrick lernen
17.) ( ) Einmal im Eishotel übernachten
18.) ( ) Eigenes Geld verdienen
19.) ( ) Einmal mit einer Waffe schießen
20.) ( ) Vater sein
21.) ( ) Ein Portrait von sich zeichnen lassen
22.) ( ) Eine Fremdsprache lernen. Mindestens eine.
23.) ( ) Einen Baum pflanzen
24.) ( ) Eine Flaschenpost verschicken
25.) ( ) Tanzen lernen. Ordentlich.
26.) ( ) Sich einmal hoffnungslos verlieben.
27.) ( ) Mit der transsibirischen Eisenbahn fahren.
28.) ( ) Auf der Gamescon gewesen sein
29.) ( ) Auf dem Oktoberfest gewesen sein
30.) ( ) Mentor von jemandem werden
31.) ( ) Auf der CeBit gewesen sein.
32.) ( ) In einem Wasserfall baden
33.) ( ) Cosplayen (alternativ: Sich verkleiden)
34.) ( ) Schwerelos sein
35.) ( ) Mit einem Jet durch die südafrikanischen Canyons fliegen.
36.) ( ) Unter Sternenhimmel übernachten
37.) ( ) Ein Lagerfeuer machen
38.) ( ) Sein Testament schreiben
39.) ( ) Im Weltraum gewesen sein. Falls möglich.
40.) ( ) Carneval in Rio erleben
41.) ( ) Die Moskauer Militärparade erleben
42.) ( ) Seinen Familienbaum zeichnen. Soweit möglich.
43.) ( ) Einen Marathon mitlaufen. Nicht unbedingt bis zum Ziel.
44.) ( ) Bei einer Hochzeit dabei sein. Nicht unbedingt der Eigenen.
45.) ( ) Beim La Tomatina dabei sein.
46.) ( ) In einem Iglu schlafen
47.) ( ) Das Polarlicht sehen
48.) ( ) Bei der Inuit-Olympiade dabei sein. Als Zuschauer.
49.) ( ) Hundeschlitten fahren.
50.) ( ) Area 51 sehen. Also von außen. Nur bis zum Schild.
51.) ( ) Eine Safari mitmachen
52.) ( ) Auf der großen chinesischen Mauer spazieren gehen
53.) ( ) Bier in Dublin trinken
54.) ( ) Paintball spielen
55.) ( ) Ski fahren
56.) ( ) Snowboard fahren
57.) ( ) Neujahr in New York verbringen
58.) ( ) Neujahr in Tokyo verbringen
59.) ( ) In einem isländischen Geysir baden gehen
60.) ( ) Einen Vulkanausbruch sehen
61.) ( ) Die Pyramiden von Giza sehen
62.) ( ) Das Kolosseum sehen
63.) ( ) Das Taj Mahal sehen
64.) ( ) Die Freiheitsstatue sehen
65.) ( ) Über dem olympischen Feuer grillen
66.) ( ) In dem Restaurant an der Spitze des Eiffelturms speisen
67.) ( ) Die Golden Gate Bridge sehen
68.) ( ) O Christo Redentor sehen
69.) ( ) Das Operagebäude von Sydney sehen
70.) ( ) Die Osterinseln besuchen
71.) ( ) Mamaev Kurgan sehen
72.) ( ) Eine Frau küssen
73.) ( ) Die Mona Lisa sehen
74.) ( ) Ein Broadway-Musical sehen
75.) ( ) In einem Kapsel-Hotel schlafen
76.) ( ) Blut spenden
77.) ( ) Mardi Gras in New Orleans erleben
78.) ( ) Stonehenge sehen
79.) ( ) Mit dem London Eye fahren
80.) ( ) Einen Rodeo-Bullen reiten
81.) ( ) Den Amazonas sehen/ entlang fahren
82.) ( ) Gebärdensprache lernen
83.) ( ) in Jerusalem gewesen sein
84.) ( ) in Istanbul gewesen sein
85.) ( ) in Moskau gewesen sein. Kindheit zählt nicht.
86.) ( ) in Paris gewesen sein
87.) ( ) in London gewesen sein
88.) ( ) in New York gewesen sein
89.) ( ) in Los Angeles gewesen sein
90.) ( ) in Bangkok gewesen sein
91.) ( ) in Peking gewesen sein
92.) ( ) in Berlin gewesen sein
93.) ( ) auf Hawaii gewesen sein
94.) ( ) Schach spielen lernen
95.) ( ) Bridge spielen lernen
96.) ( ) Tarot legen lernen
97.) ( ) 24 Stunden ohne Schlaf überstehen.
98.) ( ) Jemandem eine Freude bereiten. Mindestens ein Mal.
99.) ( ) Etwas selbst kochen. Ordentlich.
100.) ( ) Sterben


 Viel Spaß beim Erstellen einer eigenen Liste oder beim Abarbeiten von meiner (was mich sehr ehren würde)

euer Dennis

Friday, March 8, 2013

Frauentag

Hi Leute

Heute ist der achte März 2013. Dieser Tag wurde in der Zeit um den ersten Weltkrieg herum als internationaler Frauentag deklariert, damals noch, um für Gleichberechtigung und Wahlrecht zu kämpfen. Heutzutage sind diese beiden Dinge selbstverständlich für Frauen (zum Glück). Warum wird dieser Tag dann noch gefeiert und in einigen Ländern, vor allen Dingen der ehemaligen Sowjetunion, als fast schon etwas Heiliges angesehen? Nicht, weil es Frauen in diesen Ländern so schlecht geht und sie auf ihre Situation aufmerksam machen wollen. Der Tag wurde mehrheitlich von Männern gefeiert. Auch nicht, weil Sozialisten und Kommunisten maßgeblich an seiner Entwicklung beteiligt waren. Meiner Meinung nach hat sich die Bedeutung dieses Fests verändert. Es ist nicht mehr ein Fingerzeig auf ein Gleichstellungsproblem. Mit diesem Tag zeigen sich Männer heute dankbar dafür, dass es euch gibt, liebe Frauen. So einfach ist es.

Saturday, January 12, 2013

Strikeforce

Ahoi Leute

Mir geht es gut, ich bin ohne Schwierigkeiten ins neue Jahr gerutscht und befinde mich nun in der Prüfungsvorbereitung.

Heute möchte ich euch etwas über Sport erzählen, genauer gesagt über eine Sportart, die mich besonders fasziniert. MMA, abgekürzt für Mixed Martial Arts. Eine Kampfsportart, die, wie der Name schon andeutet, verschiedene Stile miteinander vereint. Es gibt verschiedene Veranstalter für solche MMA-Kämpfe. Die vier bekanntesten sind die „Ultimate Fighting Championship“, „Bellator“ und „Strikeforce“, sowie „Pride“, das allerdings inzwischen aufgelöst wurde. Nun steht auch Strikeforce vor dem Aus, heute Abend findet ihr letztes Event statt. Über die Gründe wurden vielfältige Spekulationen angestellt. Dieser Blogpost soll kein weitere Vermutung sein, sondern eine Verteidigung, denn eine These für den Untergang von Strikeforce erscheint mir sehr unrealistisch. Mehrere seriöse MMA-Magazine machen Fedor Emelianenko, einen ehemaligen Kämpfer, für den Fall der Organisation mit verantwortlich. Sie führen an, dass er zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung als der beste Kämpfer der Welt betrachtet wurde und dann von den vier Kämpfen, die er bei Strikeforce absolviert hat, drei verloren hat. Dadurch hat er das Vertrauen der Fans verloren und somit auch die Zuschauerzahlen der Organisation.

Meine Reaktion darauf besteht in einer Gegenfrage. Na und? Jeder kann bei einem Kampf vom Gegner überrascht werden und dann verlieren. Auch drei Mal in Folge. Hauptsache, der Kämpfer rappelt sich danach wieder auf und setzt seine Siegessträhne fort, so wie Fedor es getan hat. Aber warum setzen die Organisation so viele Hoffnungen auf ihn? Warum wirbt man nicht für andere, ebenfalls vielversprechende Athleten? M1, die Organisation, die Emelianenko nach seinem Rauswurf bei Strikeforce unter Vertrag nahm, machte es genau richtig und setzte ihren Fokus auf junge Talente, Fedor wurde dort als ein Kämpfer von vielen gewertet. Auch UFC oder Bellator betreiben keinen Personenkult. Pride hat dies auch nicht getan, ist allerdings trotzdem pleite gegangen. Somit wäre der Beweis erbracht, dass auch ein Veranstalter, der sich gut um alle seine Kämpfer kümmert, nicht vor dem Untergang gefeit ist.

Man konnte sich schon denken, dass es Strikeforce nicht allzu gut ging, als es sich von einem anderen Veranstalter aufkaufen ließ. Als dann auch noch mehrere Events hintereinander ausfielen wurde klar, dass es bald zuende gehen musste.

Ich persönlich vermute, dass, egal wie schlecht es Strikeforce vorher ging, die UFC, die es aufgekauft hat, hat ihm den Todesstoß gegeben, vor allem indem sie es seines Exklusivvertrags mit dem Fernsehsender „Fox“ beraubt hat. Und selbst wenn Fedor dazu beigetragen hat, dass das Unternehmen durch sinkende Zuschauerzahlen langsam den Bach herunter ging, so ist dies nicht seine Schuld, sondern die Schuld der Leute, die alle ihre Hoffnungen in ihn gesetzt haben. Oder ist das Pferd daran schuld, dass Leute ihr ganzes Vermögen darauf setzen?

Friday, December 28, 2012

Jahresrückblick




Was ist dieses Jahr eigentlich passiert? Die erste Antwort, die mir darauf in den Sinn kommt, wäre „viel“. Das beschreibt es vermutlich am Treffendsten. Ich habe neue Menschen kennen gelernt, andere aus meinem Leben verbannt, alte Freundschaften gepflegt, neue geknüpft und gestärkt, ich habe eine Beziehung angefangen und beendet. Und ich habe sehr viel gelernt. Das hört sich jetzt vermutlich sehr chaotisch an, deshalb habe ich versucht, es für euch zu systhematisieren.

Das Wichtigste zuerst: Ich studiere immer noch, allen Widrigkeiten zum Trotz. Das ist die Hauptsache, finde ich. Neben körperlicher Unversehrtheit, Gesundheit und klarem Verstand natürlich. Auch wenn „körperliche Unversehrtheit“ nicht mehr ganz zutrifft, ich laufe mit einer Narbe im Gesicht herum seit ich im Sommer in eine Schlägerei verwickelt wurde.

Das Schönste, was mir dieses Jahr passiert ist…weiß ich nicht. Ich habe mich dieses Jahr eher an verschiedenen kleinen Dingen erfreut, als an einem großen Ereignis.

Das Traurigste war wohl die Trennung von meiner damaligen Freundin. Darauf möchte ich nicht näher eingehen, das war eine Sache zwischen uns beiden. Sagen wir einfach, dass diese Trennung recht unerwartet kam und nicht ganz sauber ablief.

Genug von mir. Meine Familie hat Zuwachs bekommen, aber gleichzeitig auch nicht. Denn die Frau, die ich seit Anfang diesen Jahres „Schwesterherz“ nenne, ist nicht mit mir verwandt.
Vor zwei Jahren, als ich mich zum ersten Mal mit ihr unterhalten habe, ging es nur darum, dass sie mein Manuskript liest, und ich im Gegenzug ihres. Nach und nach hat sich dann aus dieser "Arbeitsbeziehung" eine tiefe Freundschaft entwickelt und auch wenn wir uns ab und an streiten oder streitähnliche Diskussionen führen, sind wir am Ende für einander da und stehen uns in schweren Zeiten bei. Wie Geschwister halt.

A propos Entwicklung von Freundschaft: Ich habe in diesem Jahr zu spüren bekommen, wie mächtig das Internet eigentlich ist, wenn es darum geht, Kontakte zu knüpfen. Ich habe mehrmals Menschen besucht, die ich vorher noch nie gesehen habe, und von denen ich bisher nur Anzeigebilder und Nicknames kannte. Eben weil wir uns nur online unterhalten haben.

Und wenn wir schon vom Internet sprechen: yatu lebt! Das Sci-Fi-Schreibprojekt, an dem ich beteiligt bin, und das auf einem Blog im Internet abrufbar ist, hat sich von einer Phase der Inaktivität erholt und wir haben gegen Ende des Jahres wieder regulären Betrieb aufnehmen können. Wir haben sogar ein neues Mitglied im Projekt begrüßen können, womit wir wieder zu dritt sind.

Aber yatu ist nicht das Einzige, was ich geschrieben habe. Insgesamt sind dieses Jahr vier Werke entstanden. Ein kurzer Liebesthriller namens „Das Archiv“, „Initiation“, die Vorgeschichte von einem yatu-Charakter, „Vagabund“, die Geschichte von einem Mann, der sich selbst zu finden versucht sowie mein noch unfertiges NaNo-Werk. Ja, ich habe auch dieses Jahr wieder am National Novel Writing Month teilgenommen. Am Sommerableger, dem campnano, habe ich mich auch versucht, bin jedoch nicht weit gekommen.

Zu meiner Schande habe ich nicht allzu viel in diesem Jahr gelesen, aber ich würde „Wenn es regnet“ von Sarah M. Kempen als mein persönliches Buch des Jahres bezeichnen. Sucht nicht danach in Buchhandlungen, diese Frau ist noch unveröffentlicht, ich habe lediglich das Manuskript gelesen. Trotzdem finde ich das Buch besser, als so manche Papierverschwendung, die in einigen Buchhandlungen zum Verkauf bereit steht.

Einen Film des Jahres habe ich dieses Jahr nicht gehabt, auch wenn ich einige gesehen und manche sogar rezensiert habe.

Ich habe allerdings nicht nur neue Bücher gelesen und neue Filme gesehen, sondern auch neue Musik gehört. Meine wichtigste musikalische Neuentdeckung dieses Jahr war zweifellos die russische Metal-Band „HMKids“, die Lieder zum Warhammer 40k Universum produzieren. Und sie machen ihre Arbeit wirklich gut. "Prospero", eins ihrer Lieder, welches sich mit dem Schicksal der "Thousand Sons" beschäftigt (ich berichtete), erzählt deren Geschichte zum Beispiel viel besser, als das gleichnamige Buch von Graham McNeill. Und vor allem kürzer.

Pläne für 2013? Vor allem versuchen, das Studium abzuschließen und weiter am yatu-Projekt zu arbeiten. Der Rest wird sich dann im nächsten Jahr zeigen.